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Ich liebe mein Baby über alles.

 

Seine großen blauen Augen;

die blonden Löckchen;

die dicken Bäckchen;

die Art, wie er "Mama" ruft und dabei in seinem Bett steht;

wie er sich freut, mich wiederzusehen;

wie er durch unser Bett krabbelt und sich in die Kissen kuschelt;

wie begeistert er alles nachmacht, was man ihm zeigt,

wie er immer mehr Wörter lernt;

wie er "ti ta" (tick tack) sagt und dabei den Arm nach links und recht bewegt;

wie er seine Spieluhr zwanzig Mal aufzieht, obwohl er schlafen soll;

wie er neugierig alles untersucht, was er in die Finger bekommt;

seine lustige Art durch die Gegend zu robben;

oder sein Faible für Füße - fangen, anfassen und reinbeißen;

sein Strahlen, wenn ihm jemand Aufmerksamkeit schenkt;

sein Lachen, wenn man ihn kitzelt;

...

 

 

 

 

 

3.10.14 14:15, kommentieren

Rücksicht nehmen? Fehlanzeige!

Habe ich schon erwähnt, wie schrecklich eilig es immer alle haben? Das fällt einem erst auf, wenn man stundenlang mit dem Kinderwagen umher schlendert, damit das Kind schläft.

Früher war ich bestimmt auch so. Schrecklich. Kein Wunder, dass man immer krank ist vor lauter Stress. Ich will nicht sagen, dass ich keinen Stress habe, im Gegenteil. Aber das ist positiver Stress.

Na ja, was einer umher schlendernden Mama aber noch auffällt ist, dass niemand Rücksicht nimmt. Nicht mal diejenigen, die es für sich selber auch immer einfordern...

Wir sind ja nun oft mit Bus und Bahn unterwegs, da wir kein Auto haben. Schon zur Bahn hinzukommen ist schwierig, da an der Haltestelle selten jemand Platz macht. Ich könnte ja vorher einsteigen und einen Platz besetzen. 

Um das zu verhindern, kommen eben die Omas und Opas (komischerweise selten junge Leute!) und drängeln sich vor mir in die Bahn, setzen sich dort hin, wo der Wagen hinkommt oder stehen im Weg rum. Und wenn ich sie dann höflich bitte, uns Platz zu machen werden Augen verdreht oder böse gekuckt. Beim Aussteigen natürlich der gleiche Spaß. 'Lasst uns schnell aussteigen, bevor der Wagen kommt. Das dauert bestimmt...'

Versteh' ich, ehrlich gesagt, überhaupt nicht. Aber das ist ja irgendwie schon immer so, dass sich die älteren Herrschaften aufregen. Darüber, dass man sie nicht respektiert und ihnen hilft. Ich habe immer gern meinen Platz angeboten. Aber seitdem ich hochschwanger in der Bahn stand und KEINER aufgestanden ist, ist das vorbei.

Mit Kinderwagen ist man anscheinend überall allen im Weg. Ständig muss man die Leute fragen, ob man mal vorbei gehen darf oder ob mal jemand die Tür aufhalten kann.

Wie wenig Zeit haben die Leute anscheinend, dass andere Leute sie nicht kümmern? Muss das so sein? Kann man nicht mal von allein auf die Idee kommen, jemandem zu helfen? Oder einfach nur Platz zu machen?

Wäre echt super! 

2.10.14 11:03, kommentieren

Das Leben mit Zwerg...verändert alles

Noch während der Schwangerschaft konnte ich mir das "neue" Leben mit Kind überhaupt nicht vorstellen. Man hört und liest, wie so ein kleiner Zwerg alles auf den Kopf stellt, aber was heißt das für mich?

Nun ja, 10 Monate später weiß ich es: 

  • Es bedeutet unendlich viel Liebe für so ein kleines Wesen zu spüren, dass man manchmal nicht mehr weiß wohin damit (mit der Liebe...)
  • Du hast plötzlich jemanden, mit dem du für immer verbunden bist, der zu dir gehört, egal was ist
  • Man lernt, geduldig zu werden und mit wenig auszukommen...wenig Schlaf, wenig Essen, wenig Zeit für einen selbst
  • Man verbringt viel Zeit damit, einfach zuzuschauen, wie das Kind Kastanien in eine Schüssel räumt und dann wieder ausschüttet...
  • Überhaupt fällt einem auf, wie furchtbar hektisch alle um einen herum sind. Und dann ist man froh, dass man um 12 wieder zu Hause sein muss - zum Mittagessen und zum Mittagschlaf
  • Dinge wie ein langes Bad nehmen oder ein Buch lesen werden zum Luxus...meistens reicht es, sich auf die Couch zu legen und in Ruhe essen zu dürfen, damit ich zufrieden bin
  • die Nächte können furchtbar lang sein - wenn das Kind krank ist, einen Zahn bekommt oder sich der nächste Wachstumsschub ankündigt
  • Es kommen einem manchmal Gedanken, was dem Kind alles passieren könnte...beängstigend
  • Man hat immer eine Ausrede, wenn man zu spät zu einer Verabredung kommt (...musste noch gewickelt werden, wollte nicht angezogen werden...) oder wenn man einfach keine Lust hat, sich mit jemandem zu treffen (Kind geht's nicht gut...)
  • Die Themen, über die man sich jetzt unterhält kreisen wirklich fast nur ums Kind. Aber das ist auch gut so, schließlich ist es im Moment das Wichtigste in meinem Leben und alles ist so aufregend und neu
  • Wenn man jetzt ein Neugeborenes sieht, kann man sich durchaus vorstellen, wieder schwanger zu sein...trotz dem ganzen Stress

Mutter zu sein ist so wunderbar. Ich dachte vorher nicht, dass ich es so gut kann. Ich liebe meinen Sohn über alles und ihm zuzuschauen, wie er langsam die Welt um sich herum entdeckt ist einfach schön.

 

30.9.14 21:06, kommentieren